RE10: Politik begrüßt Millionen-Investitionen

RE10: Politik begrüßt Millionen-Investitionen

Düsseldorf. Barbara Hendricks und weitere Bundes- und Landtagsabgeordnete aus den Kreisen Viersen und der Stadt Krefeld sowie der Kreis Klever Landrat trafen sich in Düsseldorf auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff mit dem Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR), der Deutschen Bahn (DB) AG, der NordWestBahn (NWB) und dem Landesverkehrsministerium. Erneuter Gesprächsgegenstand war die RE10 Bahnstrecke zwischen Kleve und Düsseldorf.

„Auf der Bahntrasse war es in den letzten Monaten immer wieder zu Störungen im Betriebsauflauf, zu erheblichen Verspätungen und auch zu Zugausfällen gekommen. Leidtragende sind vor allem Berufspendler, Schüler und Studenten, die auf keine anderen Verkehrsmittel ausweichen können“, so die Kreis Klever Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks. 

Die Politiker von CDU, SPD und FDP setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass VRR, DB AG, NWB und Landesverkehrsministerium gemeinsam Konzepte entwickeln, um kurzfristig die Verlässlichkeit des RE10 zu verbessern und mittel- bis langfristig die aus den 1920er Jahren stammende Schieneninfrastruktur zu modernisieren. Letztere ist für einen erheblichen Teil der Störungen im Betriebsablauf verantwortlich. Schätzungen zufolge belaufen sich die Kosten für die Modernisierung der RE10-Schieneninfrastruktur von Kleve bis Düsseldorf auf über 100 Millionen Euro.

Nach drei Gesprächsrunden mit dem VRR, der DB AG, der NWB und dem Landesverkehrsministerium zeichnen sich nun erste konkrete Ergebnisse ab. VRR-Vorstandssprecher Ronald Lünser informierte, dass zum RE10 noch in diesem Herbst die abschließenden Untersuchungsergebnisse zu den betrieblichen Optimierungspotenzialen vorliegen. „Wir werden dann schnell handeln und für Fahrgäste spürbare Verbesserungen erreichen“, so Lünser. Dies betreffe sowohl die Betriebsabläufe als auch die Schienenfahrzeuge.

VRR-Vorstandssprecher Lünser erklärte, dass der VRR für die Planungen zur Modernisierung der RE10 Bahntrasse (Leistungsphase 1+2) aus eigenen Mitteln kurzfristig vier Millionen Euro bereitstellen werde. Die Planungen seien voraussichtlich in 18 Monaten abgeschlossen (1. Quartal 2021). Danach müsse dann zügig weitergearbeitet werden.

Die politischen Vertreter begrüßten die geplanten Millionen-Investitionen als wichtigen ersten Schritt: „Der RE10 wird täglich von etwa 23.000 Fahrgästen genutzt. Das sind über 8 Millionen Kunden im Jahr. Damit wird deutlich: Die Bahnstrecke ist eine zentrale Verkehrsachse am unteren Niederrhein. Im Rahmen der Modernisierung müssen nun alle Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht werden.“

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Stephan Haupt MdL; Britta Oellers MdL; VRR-Vorstandssprecher Ronald Lünser; Stefan Rouenhoff MdB; Dr. Barbara Hendricks MdB; Landrat Wolfgang Spreen; Margret Vosseler-Deppe MdL; NRW-Konzernbevollmächtigter der DB AG, Werner Lübberink; Reiner Krieger und Lukas Joost, DB Netz AG;  Hartmut Körbs, Mitglied der NWB-Geschäftsleitung/Eisenbahnbetriebsleiter

Barbara Hendricks besucht Heilpädagogisch-Inklusionstherapeutische Praxis

Barbara Hendricks besucht Heilpädagogisch-Inklusionstherapeutische Praxis

Im Rahmen des „Sommers der Begegnung“ der Kreis Klever SPD besuchte die Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Jürgen Franken und zahlreichen Mitgliedern des Ortsvereins Geldern den neuen Standort der heilpädagogisch-therapeutischen Praxis Apfelbaum in Geldern-Walbeck. 

Leiterin Petra Schumacher und ihr engagiertes Team führten die Besucher zunächst durch die lichtdurchfluteten Räume der Praxis, die erst im Mai dieses Jahres eröffnet worden war. An den verschiedenen Stationen erläuterte die Heilpädagogin ihr Konzept: Kinder, Jugendliche und Familien mit besonderen Bedarfen zu begleiten und zu fördern mit dem Ziel, die Selbstständigkeit zu fördern. Das Angebotsspektrum ist dabei groß:  Von der heilpädagogischen Früh- und Entwicklungsförderung über verhaltens- und lerntherapeutische Maßnahmen, AD(H)S- und autismusspezifische Therapien bis hin zu speziellen eltern- und familienbezogenen Leistungen deckt die Praxis Apfelbaum nahezu jeden Bereich und alle Altersstufen ab. Besonders ausführlich berichteten Petra Schumacher und ihre Mitarbeiter/innen über das Kinder-Interaktions-Modell (KIM), ein inklusionstherapeutisches Konzept in Zusammenarbeit mit Schulen und dem Elternhaus, das sich überwiegend an Kinder im Grundschulalter mit besonderen Lebens- und Lernerschwernissen richtet und in Zusammenarbeit mit dem Kreis Kleve und den Stadtjugendämtern erfolgreich umgesetzt wird.

Petra Schumacher betonte, dass es nicht möglich sei, Besonderheiten „wegzutherapieren“ – dies sei nicht das Ziel der therapeutischen Arbeit. „Unsere Aufgabe ist es, die Ressourcen eines jeden einzelnen Patienten zu erkennen und innerhalb dieser Möglichkeiten Werkzeuge in die Hand zu geben, die das bestmögliche Entwicklungspotential fördern und somit eine größtmögliche Selbstständigkeit  ermöglichen“, erläuterte sie. Gleichzeitig bedauerte sie, dass die Öffentlichkeit trotz einiger Fortschritte in den letzten Jahren immer noch nicht ausreichend informiert sei. “Kinder mit speziellen Bedarfen gelten immer noch zu häufig als schlecht erzogen, als schlecht händelbar. Die Folge ist oft soziale Ausgrenzung, was die Schwierigkeiten noch weiter verschärft.“ Aufklärung und Information sei wichtig, um die notwendige Sensibilität zu entwickeln um frühzeitig zu erkennen, wann Hilfe benötigt wird. Barbara Hendricks zeigte sich beeindruckt von dem breitgefächerten Angebot der Praxis und den Erfolgen, auf die Petra Schumacher und ihr Team aus 33 festangestellten Fachkräften verweisen können. „Die Arbeit, die hier geleistet wird, zeigt einmal mehr, dass bei körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen häufig durch frühzeitige Intervention dabei geholfen werden kann, ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu ermöglichen.“

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule am Forstgarten Kleve zu Besuch bei Barbara Hendricks im Deutschen Bundestag

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule am Forstgarten Kleve zu Besuch bei Barbara Hendricks im Deutschen Bundestag

In den letzten Tagen besuchten 49 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule am Forstgarten im Rahmen einer fünftägigen Reise nach Berlin die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve. Bei dem Treffen beantwortete Barbara Hendricks ihnen zahlreiche Fragen zum politischen Arbeitsalltag und dem Betrieb im Deutschen Bundestag.

Besonders interessiert waren die Jugendlichen am Werdegang der Abgeordneten und ihrer Parteienwahl. Auf die Frage nach den wichtigsten Fähigkeiten einer Abgeordneten antwortete Barbara Hendricks: „Wichtig ist, dass man bereit ist, Verantwortung auch für andere zu übernehmen und es liebt, mit und für Menschen zu arbeiten.“ Außerdem erinnerte die ehemalige Ministerin die Schülerinnen und Schüler an ihr Wahlrecht bei den kommenden Kommunalwahlen im nächsten Jahr, bei denen ein Großteil von ihnen über 16 Jahre alt und damit wahlberechtigt sein wird.

Schließlich wollte Barbara Hendricks reihum wissen, wie es um die Zukunftsplanung der Zehntklässler steht. „Erfreulich ist, dass fast alle Schülerinnen und Schüler gute und klare Vorstellungen von Berufsausbildung oder Studium haben. Das ist durchaus nicht selbstverständlich und deutet auf eine gute Arbeit an der Gesamtschule Forstgarten hin“, so Barbara Hendricks.  Im Anschluss an die Diskussion konnten die beiden Schulklassen bei einem Informationsvortag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages näher kennenlernen.

Barbara Hendricks zu Besuch in Haus Ingenray

Barbara Hendricks zu Besuch in Haus Ingenray

Schon beim Betreten von Haus Ingenray lässt sich erahnen, welche Schätze in dem alten Rittersitz schlummern: zahllose Kunstgegenstände, Karten, Waffen und vieles andere fallen dem Besucher sofort ins Auge. So auch der Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks, die Haus Ingenray in Geldern-Pont kürzlich besuchte.

Gerd Koppers, Vorsitzender des Kuratoriums der Emilie und Hans Stratmans-Stiftung, und Dr. Matthias Schrör, Direktor der Stiftung, stellten die umfangreiche Sammlung des Bauunternehmers Hans Stratmans, in dessen Besitz sich das erstmalig 1397 erwähnte Rittergut seit 1962 befand, vor. „Alles, wo Gelderland drauf steht oder Gelderland drin steckt, war für Herrn Stratmans interessant“, so Gerd Koppers augenzwinkernd. Begeistert blätterte Barbara Hendricks in jahrhundertealten Büchern und inspizierte vergilbte Landkarten des Herzogtums Geldern.

Nach Stratmans‘ Tod im Jahr 2015 ging sein Besitz in die bereits bestehende Stiftung über, die nun von dem Kuratorium und dem Historiker Dr. Schrör geleitet wird. Dieser steht vor der Aufgabe, die außergewöhnliche Sammlung zu sichten und zu archivieren, mit dem Ziel, diese zukünftig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen: „Wir möchten mit unseren Objekten die Kulturgeschichte unserer Heimatregion am Niederrhein vermitteln“, so Dr. Schrör. Geplant ist ein multimediales Museum für Jung und Alt, mit einer Dauerausstellung sowie thematisch wechselnde kleinere Ausstellungen. Außerdem soll Haus Ingenray künftig auch als Ort für kulturelle Veranstaltungen, wissenschaftliche Tagungen und Forschungsarbeiten dienen.

Damit dies Realität werden kann, stehen noch umfassende Arbeiten an. Gemeinsam mit dem Architekten Clemens Scholten erläuterten Gerd Koppers und Matthias Schrör die geplanten Baumaßnahmen für das denkmalgeschützte Haus. Neben einem großen Archiv für die Sammlung stehen die Schaffung von Ausstellungs-, Arbeits- und Besprechungsräumen auf dem Programm, ebenso wie ein großer Gesellschaftsraum im alten Rittersaal. Alle Bereiche werden nach Abschluss der Arbeiten barrierefrei zu erreichen sein. Besonders die Gestaltung der Parkanlagen liegt der Stiftung am Herzen: In Kooperation mit dem NABU soll ein außerschulischer Lernort mit Naturerlebnisstationen, Bienenkörben und Streuobst- und Wildblumenwiesen entstehen.

Auf dem Weg zur Umsetzung dieser Pläne hat die Stratmans-Stiftung bereits einen wichtigen Schritt getan, indem sie sich mit der tatkräftigen Unterstützung auch von Barbara Hendricks eine Förderung in der Höhe von 210.000 € aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII des Bundes gesichert hat. Um alle Maßnahmen finanzieren zu können hoffen Gerd Koppers und Dr. Schrör auf eine zusätzliche Unterstützung des Landes NRW.

„Die Sammlung der Stratmans-Stiftung, aber auch Haus Ingenray selbst haben das Potential, zum zentralen Ort der Gelderländer Kulturgeschichte zu werden“, resümierte Barbara Hendricks zum Abschluss ihres Besuchs. Das Land NRW müsse nun ebenfalls seinen Beitrag leisten, um das Fortbestehen des Hauses und der Exponate zu sichern. „Mein Dank gilt den haupt- und ehrenamtlich Aktiven der Stratmans-Stiftung, die diese Mammutaufgabe angenommen haben und sich mit großem Einsatz dafür stark machen“, so Hendricks abschließend. 

Foto v.l.n.r. Clemens Scholten, Gerd Koppers, Barbara Hendricks, Dr. Matthias Schrör

Saubere Mobilität der Zukunft: Hendricks und Klare zu Gast bei Wystrach

Saubere Mobilität der Zukunft: Hendricks und Klare zu Gast bei Wystrach

Klimawandel, Abgasdebatte, emissionsfreie Energieversorgung – dies sind Themen, die in der gesellschaftlichen Debatte aktueller denn je sind. In diesen Fragen ist das Weezer Unternehmen Wystrach am Puls der Zeit.

Gemeinsam mit ihrem Abgeordnetenkollegen Arno Klare aus Oberhausen besuchte die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks das Unternehmen um mehr über dessen innovative Lösungen zur sauberen Mobilität zu erfahren.

Die Geschäftsführer Jochen Wystrach und Wolfgang Wolter erläuterten zunächst die Ursprünge des Unternehmens: Bereits seit 30 Jahren ist Wystrach in der Entwicklung und Herstellung von Transportsystemen für Industriegase tätig, ein Geschäft, das nach wie vor erfolgreich betrieben wird. Von besonderem Interesse für die frühere Bundesumweltministerin und dem Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur waren aber zwei Projekte. Wystrach entwickelte und produziert das Tanksystem, mit dem der französische Konzern Alstom seine Wasserstoffzüge betreibt – eine echte Innovation und ein riesiger Fortschritt gegenüber den auch im Kreis Kleve noch fahrenden Dieselloks. In Niedersachsen sind die Wasserstoffzüge bereits im Einsatz. Barbara Hendricks betonte, dass sie für die problembelastete Strecke zwischen Kleve und Krefeld ebenfalls wasserstoffbetriebene Züge bevorzuge und bereits mit dem VRR im Gespräch sei.

Wie die Geschäftsführer von Wystrach erläuterten ist nicht nur auf der Schiene Wasserstoff ein Antrieb der Zukunft, sondern auch auf der Straße. Obwohl die LKW-Hersteller lange gezögert hätten, würde nun auch hier nachgezogen. Wystrach ist auch an dieser Stelle aktiv: so entwickelt das Unternehmen eine mobile Wasserstofftankstelle, mit der die Schwerlast-Fahrzeuge in kurzer Zeit betankt werden können.

Barbara Hendricks und Arno Klare zeigten sich im anschließenden Rundgang durch die Produktion und über das Gelände außerdem besonders interessiert an den weiteren Einsatzbereichen der Wystrach-Produkte. Dazu gehören Containerfahrzeuge als mobile Gas-Pipelines oder Wasserstoffspeicher für die emissionsfreie Energieversorgung von Wohnhäusern. Klar ist in jedem Fall, dass die Entwicklung Wystrachs noch lange nicht beendet ist: das Unternehmen wächst kontinuierlich– trotz des Fachkräftemangels, der auch Wystrach vor Herausforderungen stellt.

Foto v.l.n.r.: Norbert Thul (SPD Weeze), Arno Klare MdB, Jochen Wystrach, Barbara Hendricks MdB, Alfons van Ooyen (SPD Weeze), Wolfgang Wolter

37 Jahre Deutsch-Amerikanischer Jugendaustausch – Parlamentarisches Patenschafts-Programm

Junge Berufstätige / Auszubildende aufgepasst!

Ein Jahr in den USA leben, studieren und arbeiten – diese spannende und einzigartige Kombination bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP). In diesem Jugendaustausch-Programm des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses konnten seit 1983 bereits fast 27.000 junge Leute gefördert werden, davon 20 Prozent junge Berufstätige.

Bundestagsabgeordnete übernehmen während des Jahres die Patenschaft für die Jugendlichen. Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, möchte geeignete Bewerber auf diese Möglichkeit aufmerksam machen und sie ermutigen, sich zu bewerben.

Auch 2020 bietet das PPP, dann zum 37. Mal, neben Schülerinnen und Schülern auch jungen Berufstätigen wieder die Chance, amerikanisches Familien-, College- und Arbeitsleben aus erster Hand kennen zu lernen.

Besonders angesprochen sind junge Berufstätige / Auszubildende (z.B. gew./techn. Berufe, Handwerker, Kaufleute und Landwirte/Winzer), die zum Zeitpunkt der Ausreise (August 2020) eine anerkannte, abgeschlossene Berufsausbildung haben und nach dem 31.07.1995 geboren sind. Die Absolvierung eines Freiwilligendienstes wird begünstigend auf das Alter angerechnet.

Bewerbungsunterlagen können von Mitte Mai bis zum 13. September 2019 bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) online unter https://usappp.de angefordert werden.

Nähere Informationen zum Programm können im Büro von Barbara Hendricks angefordert werden, oder direkt bei der GIZ in Bonn (ausschließlich junge Berufstätige) unter:

Tel.:(0228) 4460 1339 oder -1172

Fax: (0228) 4460 80 1889

E-Mail: usappp@giz.de

Zusätzliche Informationen zum Berufstätigen-PPP finden Sie auch über die Internetadresse:

http://www.bundestag.de/ppp