Den Europäischen Gedanken stärken – Bund beteiligt sich an der Finanzierung der Errichtung eines Besucherzentrums auf der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn mit 825.000 Euro

Den Europäischen Gedanken stärken – Bund beteiligt sich an der Finanzierung der Errichtung eines Besucherzentrums auf der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn mit 825.000 Euro

Rund 20 Kilometer von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt liegt die Kriegsgräberstätte Ysselsteyn. Sie ist der einzige deutsche Soldatenfriedhof in den Niederlanden und gehört zu den größten der Welt. Schon seit Jahren bemüht sich die Stiftung „Vrienden van Ysselsteyn“ um finanzielle Unterstützung zum Bau eines Besucherzentrums für Seminare und Veranstaltungen. Aus diesem Grund ist bereits zu Beginn des Jahres 2018 Bürgermeister Ulrich Francken in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) für die Gemeinde Weeze an Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, herangetreten. Gemeinsam mit der niederländischen Stiftung „Vrienden van Ysselsteyn“ hat er für die Unterstützung des Projektes geworben, dessen Umsetzung schon seit vielen Jahren an der fehlenden Beteiligung von deutscher Seite scheitert.

Nun ist es Barbara Hendricks gelungen, den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zu überzeugen, dass sich die Bundesrepublik an der Finanzierung beteiligt. Die Politikerin wie auch die niederländischen Partner vor Ort sind von der Bedeutung der Jugendarbeit für Frieden und Aussöhnung in Europa überzeugt. Insgesamt betragen die Baukosten 2,7 Millionen Euro. Etwa 70 Prozent sollen von niederländischer Seite kommen. So hat die Provinz Limburg Fördermittel in Höhe von 700.000 Euro in Aussicht gestellt – die Gemeinde Venray 350.000 und der niederländische Veteranen-Fond ebenfalls 700.000 Euro. Deutschland wird sich in den Jahren 2018 und 2019 mit insgesamt 825.000 Euro beteiligen. Die Kosten für den laufenden Betrieb wird der VDK tragen.

„Sinn und Zweck eines solchen Besucherzentrums ist die Völkerverständigung. Schließlich sind in Ysselsteyn, das in direkter Nachbarschaft zum Kreis Kleve liegt, über 30.000 überwiegend deutsche Kriegstote bestattet. Die geplante Begegnungsstätte bietet einen würdigen Rahmen für die Erinnerungskultur und kann einen wertvollen Beitrag leisten, insbesondere bei Jugendlichen die deutsch-niederländischen Beziehungen weiter zu festigen. Schülerinnen und Schüler der Karl-Kisters-Realschule in Kleve nehmen mit Unterstützung der Kisters-Stiftung schon seit vielen Jahren an entsprechenden Veranstaltungen teil. Nach zahlreichen Gesprächen in den letzten Monaten, bin ich froh, mitteilen zu können, dass der Bund hier seiner Verantwortung gerecht wird“, erläutert Barbara Hendricks.

(Foto: Matthias Pätzold / pixelio.de)

Maler und Kunstpädagoge Paul Wans besucht mit seinen Schülerinnen und Schülern Barbara Hendricks in Berlin

Maler und Kunstpädagoge Paul Wans besucht mit seinen Schülerinnen und Schülern Barbara Hendricks in Berlin

Gemeinsam mit den Redakteurinnen und Redakteuren des Schülermagazins Denkpause unternahm der Kevelaerer Künstler Paul Wans kurz vor den Sommerferien eine Reise in die Bundeshauptstadt. Die Schülerinnen und Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums hatten hier die Gelegenheit, für die kommende Ausgabe ein Interview mit der Kreis Klever SPD-Abgeordneten Barbara Hendricks im Deutschen Bundestag zu führen.

So erkundigten sich die Kevelaerer nach den größten Herausforderungen und Erfolgen der ehemaligen Bundesumweltministerin und hakten genau nach bei Themen wie Klimawandel, Zukunft der Mobilität und Erneuerbare Energien. Als ausgewiesene Expertin in diesen Bereichen stand Barbara Hendricks den angehenden Journalistinnen und Journalisten Rede und Antwort.

Neben dem Besuch im Deutschen Bundestag, der noch von einer Teilnahme an einer Plenardebatte abgerundet wurde, standen noch weitere spannende Programmpunkte mit journalistischem Schwerpunkt auf dem Plan. Während der viertägigen Fahrt besuchte die Gruppe auch das ZDF-Morgenmagazin und das Axel-Springer-Hochhaus samt Führung durch den Creative Director des TV-Senders Welt.

Das Schülermagazin Denkpause besteht bereits seit über 20 Jahren, erscheint viermal im Jahr und wird von den Jungjournalistinnen und Jungjournalisten komplett in Eigenregie verfasst und publiziert. Die Denkpause zeichnet ein vielfältiges Themenspektrum und eine professionelle Gestaltung aus. Das Interview mit der SPD-Abgeordneten wird dann in der kommenden Ausgabe zu lesen sein.

(Bildunterschrift: Barbara Hendricks mit den Macherinnen und Machern des Schülermagazins „Denkpause“ und Paul Wans im Deutschen Bundestag)

Schülerinnen und Schüler der Gustav-Adolf-Hauptschule besuchten Barbara Hendricks in Berlin

Schülerinnen und Schüler der Gustav-Adolf-Hauptschule besuchten Barbara Hendricks in Berlin

19 Schülerinnen und Schüler der Gustav-Adolf-Hauptschule Goch besuchten auf Einladung von Barbara Hendricks den Deutschen Bundestag. Dort nahm sich die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve eine ganze Stunde Zeit, um sich den Fragen der Jugendlichen zu stellen. So berichteten die Schülerinnen und Schüler über ihre Erlebnisse in Berlin, ihre Zukunftspläne und den Umzug ihrer Schule von Pfalzdorf nach Goch, der nach den Sommerferien ansteht.

Zentral untergebracht in Friedrichshain unternahmen die Neuntklässler spannende Ausflüge in ganz Berlin. Mit zum bunten Programm gehörte neben einem Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer und der Blue Man Group auch eine Bootstour über den sommerlichen Wannsee. Die Schülerinnen und Schüler, von denen viele das erste Mal in Berlin waren, zeigten sich begeistert von der Bundeshauptstadt. Nur das Hotel-WLAN ließ zu wünschen übrig, wie die Jugendlichen lächelnd berichteten.

Bevor die Gruppe zur Besichtigung der Reichtagskuppel aufbrach, ging die SPD-Abgeordnete aber noch einmal auf die Berufswünsche der Schülerinnen und Schüler ein und wies eindringlich darauf hin, dass besonders in den Bereichen Bau und Handwerk dringend gute Leute gebraucht werden – Branchen, die gute Zukunftsperspektiven für junge Menschen bieten.

(Foto: Christian Tysl, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Gustav-Adolf-Hauptschule Goch mit Barbara Hendricks im Deutschen Bundestag)

SPD Kreis Kleve mit neuem Schwung und größerem Team

SPD Kreis Kleve mit neuem Schwung und größerem Team

Von 10 auf 15 Mitglieder hat die Kreis Klever SPD ihren Kreisvorstand am vergangenen Samstag auf ihrem ordentlichen Parteitag im Uedemer Bürgerhaus vergrößert, um mehr und neue Mitglieder in die Vorstandsarbeit einbinden zu können.

Norbert Killewald aus Kevelaer wurde als Vorsitzender bestätigt, ebenso wie Sigrid Eicker aus Geldern als stellvertretende Vorsitzende. Bodo Wißen aus Rees setzte sich im zweiten Wahlgang gegen Frank Thon aus Uedem durch und folgt auf Bettina Trenckmann aus Goch, die nicht erneut für den stellvertretenden Vorsitz kandidierte.

In Ihren Funktionen bestätigt wurden Christian Nitsch aus Kleve als Schatzmeister und Carina Bücker aus Rees als Schriftführerin. Prof. Dr. Hasan Alkas aus Kleve wurde als Bildungsobmann und Mandy Stalder-Thon aus Uedem als Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit wiedergewählt.

Neben den drei Beisitzern, Dieter Baars aus Emmerich, Sascha Kujath aus Issum und Philipp Vallen aus Kleve, die bereits Vorstandsmitglieder waren und wiedergewählt wurden, wurden neu in den Vorstand gewählt: Kai Uwe Ekers aus Kalkar, Jutta Seven aus Goch, Thordes Sprave aus Kranenburg, Vera van de Loo aus Geldern und Stephan Geier aus Kleve.

„Der Parteitag hat ein tolles Team gewählt, dass aus erfahrenen und neuen Mitgliedern besteht – aus Männern und Frauen, jungen und älteren SPD-Mitgliedern, mit und ohne Funktion in ihren Ortsvereinen. Wir gehen mit neuem Schwung in die vor uns liegenden Aufgaben“, freut sich Norbert Killewald.

Der Parteitag dankte dem langjährigen Vorstandsmitglied Bettina Trenckmann für ihre Arbeit mit stehendem Applaus. Norbert Killewald und Barbara Hendricks lobten sie für ihr Engagement: „20 Jahre war Bettina Trenckmann gewähltes Vorstandsmitglied, war Ratsmitglied und Bürgermeisterkandidatin, ist Kreistagsmitglied und AWO-Vorsitzende. Du sagst klar Deine Meinung und wir wünschen uns, dass das auch in Zukunft so bleibt“.

Darüber hinaus nominierte die Kreis Klever SPD den Klever Sozialdemokraten Prof. Dr. Hasan Alkas als Kandidaten für die Europawahl am 26. Mai 2019.

Als besonderen Gast begrüßten die Delegierten den inzwischen gewählten, neuen Landesvorsitzenden der NRWSPD, Sebastian Hartmann. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir als SPD immer noch die richtigen Grundwerte und die richtige Haltung für die wichtigen Fragen der Zeit haben. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind keine Begriffe aus der Mottenkiste. Aber, wir können nur Menschen überzeugen, wenn wir uns selbst etwas zutrauen und uns gegenseitig auch wieder mehr vertrauen. Wir brauchen die Konzentration auf einen mutigen Entwurf eines starken, solidarischen Sozialstaates als Kern unserer Idee von Staat und Gesellschaft.“
Die inhaltliche Diskussion wurde unter anderem durch den Leitantrag des Vorstandes „Mit neuem Schwung in die Zukunft – Erneuerung der SPD im Kreis Kleve“ bestimmt. „Auf rund zehn Seiten haben wir festgelegt, wie die Kreis Klever SPD in den kommenden Jahren besser werden will. Dazu gehört weiter konsequent wie schon in der Vergangenheit Personalentwicklung zu betreiben und ein „Sommer der Begegnung“ mit einem Tag der Kreis Klever SPD am 25. August 2018“, erklärt Norbert Killewald.

Darüber hinaus beschlossen die Delegierten, dass die Kreis Klever SPD ausdrücklich an ihrem bisherigen Ziel der Reaktivierung der grenzüberschreitenden Zugverbindung Kleve-Nijmegen festhält. Die Kreis Klever SPD bedauert die ablehnende Haltung der Provinz Gelderland zur möglichen Reaktivierung der grenzüberschreitenden Zugverbindung Kleve-Nijmegen und fordert alle Beteiligten in den Kommunen und im Kreistag sowie in Land und Bund auf, alles zu tun, um sicherzustellen, dass die Reaktivierung der grenzüberschreitenden Eisenbahnstrecke weiterhin realisierbar bleibt.

„Die Ablehnung der Reaktivierung der grenzüberschreitenden Zugverbindung von Kleve nach Nijmegen durch die Provinz Gelderland können wir nicht akzeptieren“, erklärt Norbert Killewald. „Die Kreis Klever SPD setzt sich, wie in den vergangen Jahrzehnten, weiter für die grenzüberschreitende Bahnverbindung auf allen Ebenen ein“.

Der Parteitag diskutierte insgesamt über zwölf Anträge und wählte Delegierte zum Landes- und Bundesparteitag, zur Regionalkonferenz und zum Regionalausschuss Niederrhein und zum Landesparteirat. Die Schiedskommission wurde im Amt bestätigt und Patrick Leveringhaus aus Emmerich folgt auf Ingrid Gamroth aus Kranenburg als Revisor.

(Foto: SPD Kreis Kleve)

Zu Besuch bei Barbara Hendricks in Berlin

Zu Besuch bei Barbara Hendricks in Berlin

Auf Einladung der Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Barbara Hendricks reiste eine Besuchergruppe aus dem Kreis Kleve zu einer politischen Bildungsreise des Bundespresseamtes in die Hauptstadt.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet: Neben einer Führung durch das Stasi-Museum, einem Besuch im ZDF-Morgenmagazin und zahlreichen weiteren interessanten Terminen stand auch die Teilnahme an einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages und ein Gespräch mit Barbara Hendricks auf dem Programm, in dem sie aus ihrem Alltag als Abgeordnete berichtete und die Fragen beantwortete, die den Gästen aus dem Kreis Kleve unter den Nägeln brannten.

(Foto: Bundespresseamt)

Austausch zur Zukunft der Bahnstrecke Kleve/Krefeld

Austausch zur Zukunft der Bahnstrecke Kleve/Krefeld

Die SPD-Bundestagsabgeordneten für die Kreise Kleve und Viersen, Dr. Barbara Hendricks und Udo Schiefner, trafen sich in dieser Woche mit dem DB-Konzernbevollmächtigten für das Land Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink, um sich über die Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Kleve und Krefeld auszutauschen. So wurde angeregt, Planungen zur Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik, also der Signale, Weichen und Bahnübergänge, zügig anzustoßen, um so perspektivisch die Verfügbarkeit und Qualität dieser Strecke zu erhöhen.

Alle Teilnehmer des Gesprächs begrüßen ausdrücklich, dass der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) beabsichtigt, bei der anstehenden Ausschreibung im Herbst dieses Jahres alternative und umweltfreundliche Antriebe von den Eisenbahnverkehrsunternehmen einzufordern. Dazu gehören sowohl der Brennstoffzellenantrieb als auch Hybrid-Konzepte mit Oberleitungs- und Batterietechnik.

Die Abgeordneten halten dies für zielführender und kurzfristiger umsetzbar als eine wünschenswerte Elektrifizierung der gesamten Strecke oder ein durchgängig zweigleisiger Ausbau. Dies würde nämlich bedeuten, dass vollständig neues Baurecht geschaffen werden müsste. Barbara Hendricks: “Es kommt darauf an, umweltfreundliche, lärmarme Technik so früh als möglich einzusetzen.“ „Mit neuer Leit- und Sicherheitstechnik können Taktung und Pünktlichkeit erheblich verbessert werden“, ergänzt Schiefner.

Die beiden Abgeordneten werden das Gespräch mit der DB AG zusammen mit dem VRR im Herbst fortsetzen.

(Foto: Christian Tysl, v.l.n.r.: Udo Schiefner, Barbara Hendricks und Werner Lübberink)