Bürgerinnen und Bürger vom Niederrhein als eine der letzten Besuchergruppen in Berlin

Bürgerinnen und Bürger vom Niederrhein als eine der letzten Besuchergruppen in Berlin

Noch bevor die Corona-Pandemie das öffentliche Leben in Deutschland lahmlegte, besuchte eine 50-köpfige Reisegruppe auf Einladung der Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks die Bundeshauptstadt Berlin. Zu der Gruppe gehörten Mitglieder des Kreisdekanats Kleve, Bewohnerinnen und Bewohner des LVR-Wohnverbunds in Kranenburg sowie angehende Lehrerinnen und Lehrer des Fachseminars Sozialwissenschaften.


Während des viertägigen Aufenthalts erlebten die Mitreisenden ein abwechslungsreiches Programm, zu dem unter anderem ein Besuch des Bundestages gehörte. Als eine der letzten Besuchergruppen vor der Sperrung des Bundestages konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Besuchertribüne eine Plenarsitzung verfolgen und kamen anschließend mit Barbara Hendricks ins Gespräch, die ihren Gästen zu ihren vielfältigen Fragen Rede und Antwort stand.

Beim Besuch des Hauses der Wannseekonferenz und der Ausstellung „Alltag in der DDR“ warf die Gruppe einen nachdenklichen Blick in die deutsche Vergangenheit. Doch auch der Blick nach vorne durfte nicht fehlen: das „Futurium“ stellt viele Fragen dazu, in welcher Welt wir zukünftig leben werden.

Ausbildungs-Ass 2020 – jetzt bewerben

Ausbildungs-Ass 2020 – jetzt bewerben

Die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks ruft Unternehmen, Betriebe und Initiativen aus dem Kreisgebiet, die sich vorbildlich um die Ausbildung junger Menschen kümmern, auf, sich für den Förderpreis „Ausbildungs-Ass 2020“ zu bewerben.


Der Preis wird von den Wirtschaftsjunioren Deutschland gemeinsam mit den Junioren des Handwerks und weiteren Partnern vergeben und zeichnet Unternehmen aus Handwerk, Industrie, Handel oder dem Dienstleistungssektor sowie Ausbildungsinitiativen aus.


„Im Kreis Kleve gibt es zahlreiche Unternehmen, die sich mit großem Engagement und Kreativität für gute Ausbildungsbedingungen einsetzen“, weiß Barbara Hendricks. Dieser Förderpreis sei eine gute Möglichkeit, diesen Einsatz zu würdigen, vorbildliche Unternehmen bekannt zu machen und gute Beispiele aufzuzeigen. Der Preis soll auch den Stellenwert der dualen Ausbildung verdeutlichen.


Der Förderpreis „Ausbildungs-Ass“ wird bereits zum 24. Mal verliehen und ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro dotiert. Weitere Informationen können online unter ausbildungs-ass.de gefunden werden. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020.


(Foto: © Deutscher Bundestag/ Inga Haar)

Glasfaserausbau im Kreis Kleve schreitet voran

Der Ausbau von schnellem Internet macht im Kreis Kleve deutliche Fortschritte. „Wir sind beim schnellen Internet auf einem guten Weg“, so Barbara Hendricks nach einem Gespräch mit Christof Sommerberg von der Deutschen Glasfaser. „In den Innenstädten haben wir meist schnelles Internet über Kabel oder Vectoring. In den Außengebieten und in den Dörfern fehlt meist der Kabelanschluss. Daher ist dort der Ausbau durch die Deutsche Glasfaser umso wichtiger“, so Hendricks weiter. Mir geht es nicht darum, welches Unternehmen die Menschen im Kreis Kleve versorgt. Aber mir ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger und vor allem die Unternehmen mit hohen Bandbreiten versorgt werden, wenn sie diese benötigen“, so Hendricks. Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Einführung von 5G wird eine flächendeckende Glasfaserversorgung in den kommenden Jahren zunehmend von Bedeutung werden.

Gleichstellung von Frauen und Männern: Wir packen es an

Gleichstellung von Frauen und Männern: Wir packen es an

Seit dem ersten Internationalen Frauentag vor mehr als 100 Jahren haben viele starke Frauen bereits wegweisende Rechte für Frauen erstritten. „In dieser Tradition kämpfen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auch weiterhin dafür, dass Gleichstellung von Frauen und Männern endlich selbstverständlich wird“, erklärt die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2020.


Trotz zahlreicher Erfolge in den vergangenen Jahren haben Frauen und Männer in vielen Bereichen immer noch nicht die gleichen Chancen. Egal, ob in der Gesellschaft, in der Wissenschaft und Wirtschaft oder in der Politik – überall verhindern Strukturen, dass Zeit, Geld und Macht zwischen den Geschlechtern gleich verteilt sind. Frauen leisten immer noch deutlich mehr unbezahlte Arbeit im Haushalt und übernehmen zum großen Teil die Betreuung von Kindern sowie die Pflege von Angehörigen. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit und in niedrig entlohnten Berufen. Frauen verdienen in Deutschland immer noch im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer. Und die Karriereleiter endet für Frauen immer noch viel zu häufig dann, wenn es um die Besetzung von Spitzenpositionen geht.

„Es gibt noch viel zu tun. Und wir packen es an. Ich will, dass Frauen die gleichen Chancen im Erwerbsleben haben wie Männer. Dazu gehören die bessere Vereinbarkeit von Familienarbeit und Beruf beispielsweise durch die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern und die Aufwertung sozialer Berufe“, so Barbara Hendricks. Die Bekämpfung von Lohnungleichheit ist auch im Hinblick auf die Rente von großer Bedeutung, denn deren Grundlage sind anständige und gerechte Löhne. Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, soll künftig eine höhere Rente haben: „Hier setzt die Grundrente an: Denn Lebensleistung verdient Anerkennung. 1,3 Millionen Menschen werden die Grundrente erhalten können, davon ein großer Anteil Frauen. Denn häufig haben Frauen der Familie wegen nur Teilzeit gearbeitet – oder in Berufen, in denen viel verlangt, aber wenig bezahlt wird“, erklärt Hendricks weiter.


(Foto ©: Rainer Schulze-Pillot 2)

Barbara Hendricks: Entsandte Arbeitskräfte werden künftig besser vor Ausbeutung geschützt

Die freie Mobilität von Unternehmen und Arbeitskräften ist fester Bestandteil der Europäischen Union. Dazu gehört die Möglichkeit, dass Beschäftigte für einen begrenzten Zeitraum und für bestimmte Tätigkeiten, zum Beispiel auf dem Bau, im Reinigungsgewerbe oder in der Pflege, in ein anderes EU-Land entsandt werden.


Bislang musste entsandten Arbeitskräften lediglich Mindestentgelte bezahlt werden. Das wird sich nun ändern. Das Bundeskabinett hat auf Initiative von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) beschlossen, die Entlohnung und die Rechte von ausländischen Arbeitskräften zu stärken. Damit werden künftig Menschen, die zwischen 12 und 18 Monate lang zum Arbeiten nach Deutschland kommen, von sämtlichen deutschen Arbeitsgesetzen profitieren.

Gilt ein bundesweit allgemeinverbindlicher Tarifvertrag, dann wird die darin geregelte Entlohnung künftig auch auf entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angewendet werden.


Konkret bedeuten die Verbesserungen, dass zum Beispiel Unterkünfte, die vom Arbeitgeber gestellt werden, nicht mehr direkt vom Lohn abgezogen werden dürfen. Gleiches gilt für Reisekosten und Verpflegung, die bislang häufig dem Arbeitnehmer und der Arbeitnehmerin zu deren Nachteil auf den Lohn angerechnet wurden.


„Wir schieben der Ausbeutung von Arbeitskräften einen Riegel vor und fördern damit den Grundsatz, gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort‘. Gleichzeitig sorgen wir für Gerechtigkeit, Rechtsklarheit und fairen Wettbewerb“, so Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve. Der Zoll wird die Einhaltung der neuen Regelungen kontrollieren. Für diese zusätzlichen Aufgaben wird der Zoll um 1000 zusätzliche Stellen verstärkt werden.

Deutsch-amerikanisches Stipendium für einen Schüleraustausch – Barbara Hendricks unterstützt interkulturellen Austausch im Kreis Kleve

Sie freuen sich auf Kartoffelsalat, deutsche Städte, Bundesliga und Weihnachtsmärkte: 50 Schülerinnen und Schüler aus den USA kommen für zehn Monate nach Deutschland. Die Jugendlichen haben ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) erhalten und möchten hier zur Schule gehen und in einer Gastfamilie leben. Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, freut sich über diesen interkulturellen Austausch. Aus diesem Grund unterstützt sie die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. dabei, Gastfamilien in ihrem Wahlkreis zu finden, die ab September eine Schülerin oder einen Schüler bei sich aufnehmen.


Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA. Seit 1983 ermöglicht es deutschen und US-amerikanischen Jugendlichen, mit einem Vollstipendium ein Schuljahr im jeweils anderen Land zu verbringen und Junior-Botschafter*innen ihres Landes zu sein. Dabei ist allen gemeinsam, dass sie eine Patin oder einen Paten aus dem Bundestag zur Seite gestellt bekommen.

„Dieses wichtige Austauschprogramm fördert die deutsch-amerikanische Freundschaft: Die teilnehmenden jungen Menschen erhalten einen intensiven Einblick in eine andere Lebensweise und vermitteln gleichzeitig ein Stück ihrer eigenen Kultur, so dass auch die Gastfamilien profitieren. Durch diese persönlichen Kontakte fördern wir gegenseitiges Verständnis und Toleranz. Deshalb möchte ich Familien im Kreis Kleve dazu ermuntern, eine Schülerin oder einen Schüler aus den USA bei sich aufzunehmen“, so Barbara Hendricks.


Interessierte Familien, die für einige Monate oder ein ganzes Schuljahr PPP-Gastfamilie werden möchten, können sich an die Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Ansprechpartner ist Matthias Lichan (Tel. 0228 95722-21, E-Mail: lichan@experiment-ev.de). Weitere Informationen rund um das Thema Gastfamilie gibt es unter www.experiment-ev.de/gastfreundlich.