Schülerinnen und Schüler der Karl Kisters Realschule und des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Kleve in Berlin

Schülerinnen und Schüler der Karl Kisters Realschule und des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Kleve in Berlin

Zehnt- und Zwölftklässler der Karl Kisters Realschule und des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Kleve besuchten unabhängig voneinander, aber am selben Tag gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die Bundeshauptstadt.

Die Klassenfahrt bot allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern abwechslungsreiche und spannende Unternehmungen wie zum Beispiel Besuche der Gedenkstätten Sachsenhausen und Hohenschönhausen, des Jüdischen Museums und vielen weiteren berühmten Sehenswürdigkeiten. Ein besonderer Höhepunkt war ein Abstecher in den Deutschen Bundestag. Hier nahm sich Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, für beide Gruppen je eine  Stunde Zeit, um mit den Schülerinnen und Schülern zu diskutieren. So stand die Abgeordnete Rede und Antwort zu aktuellen politischen Fragen. Alle waren gut vorbereitet und informierten sich zum Beispiel über die Herausforderungen in der Klimapolitik, den Umbruch im Parteiensystem und zu Fragen der Inneren Sicherheit.

Viele der Jugendlichen standen noch unter den Eindrücken der Ereignisse in Chemnitz in den vergangenen Tagen und wollten wissen, wie Politik und Zivilgesellschaft die Demokratie schützen können und was man gegen Rassismus und Rechtspopulismus unternehmen kann. Barbara Hendricks stellte klar: “In Chemnitz sind ganz eindeutig Grenzen überschritten worden. Wo Menschen gejagt werden, muss die Justiz alle Konsequenzen ziehen und das Gewaltmonopol des Staates gewährleistet bleiben. Straftaten wie das Zeigen des Hitlergrußes müssen konsequent verfolgt und geahndet werden. Auch muss der Staat dafür Sorge tragen, die demokratische Bildung junger Menschen auf allen Ebenen zu organisieren.” Im Anschluss berichteten die Schülerinnen und Schüler über ihre vielfältigen Zukunftspläne und konnten noch einige praktische Tipps von Barbara Hendricks mitnehmen.

Das Gruppenfoto des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums finden Sie hier 

Das Gruppenfoto der Karl Kisters Realschule finden Sie hier

Hendricks und Rupp im Gespräch über Hospiz- und Palliativversorgung

Hendricks und Rupp im Gespräch über Hospiz- und Palliativversorgung

Kürzlich besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks gemeinsam mit Kreistagsmitglied Thorsten Rupp die Hospizgruppe Emmerich am Rhein e.V., um sich ein Bild über die Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Kleve zu machen und auszuloten, an welchen Stellen Verbesserungen notwendig sind. Im Gespräch mit der Vorsitzenden Hildegard Kleintjes, Schatzmeisterin Päule van Bebber und Franz Kulka stellte sich heraus, dass die Versorgung unheilbar kranker und sterbender Patienten auf der rechten Rheinseite nicht zufriedenstellend sei; während die linke Rheinseite recht gut versorgt sei, gebe es rechtsrheinisch kaum Angebote.

Hendricks und Rupp versprachen, sich in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen für eine Verbesserung der Situation einzusetzen und der Hospizgruppe bei der Verwirklichung zukünftiger Projekte mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

„Die Themen Hospizarbeit und Palliativversorgung gehören in die Mitte der Gesellschaft; es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Schwerstkranken und Sterbenden ein möglichst schmerzfreier und würdevoller letzter Lebensabschnitt ermöglicht wird“, so Hendricks.

Foto: Lena Maria Wagner

Mehr Menschen für die soziale Arbeit gewinnen: Barbara Hendricks diskutierte mit Caritas-Vertretern über den Fachkräftemangel

Mehr Menschen für die soziale Arbeit gewinnen: Barbara Hendricks diskutierte mit Caritas-Vertretern über den Fachkräftemangel

Barbara Hendricks besuchte gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Norbert Killewald und weiteren Parteifreunden in dieser Woche die Tagespflege der Caritas in Geldern. Dort informierten sich die Politiker nicht nur über dieses erfolgreiche neue Angebot der Caritas, sondern diskutierten auch mit Caritas-Vorstand Andreas Becker und Bereichsleiterin Regina Schüren über Lösungsmöglichkeiten, um dem Fachkräftemangel – insbesondere in der Pflege – zu begegnen. „Um mehr Menschen für die soziale Arbeit bei der Caritas zu gewinnen, verzichten wir ab sofort auf sachgrundlose Befristungen”, berichtete Andreas Becker. Das heißt: Neue Mitarbeitende erhalten sofort einen unbefristeten Arbeitsvertrag – mit Ausnahme von z.B. Schwangerschaftsvertretungen oder Projektmitarbeitenden. „Damit bieten wir den Menschen möglichst viel Sicherheit für ihre berufliche und private Lebensplanung”, so Becker. Diese Maßnahme begrüßte Barbara Hendricks ausdrücklich. Auch sie habe als Bundesumweltministerin den Verzicht auf sachgrundlose Befristungen in ihrem Ministerium und allen dazugehörigen Bundesbehörden durchgesetzt.

Caritas-Bereichsleiterin Regina Schüren berichtete zudem von der Aktion “Bei Anruf… Ausbildung!”, die ebenfalls einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel in der Pflege leiste. Mit dem Versprechen, jedem, der sich telefonisch meldet und die schulischen Mindestanforderungen mitbringt, einen Ausbildungsplatz in der Pflege anzubieten, habe die Caritas innerhalb weniger Tage bereits zehn zusätzliche Pflege-Azubis gewinnen können. 20 weitere Termine mit Interessenten stehen noch aus. “Das ist wirklich eine hervorragende Initiative”, so Barbara Hendricks. “Es kommt eben auf die richtige Ansprache an.”

Damit Pflegekräfte auch langfristig diese nicht immer leichte Arbeit machen können und wollen, sei aber noch mehr nötig, so die Caritas-Vertreter. “Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden müssen deshalb direkt und vollständig refinanzierbar sein, etwa über die Pflegesätze”, formulierte Caritas-Vorstand Andreas Becker eine Forderung an die Politiker. Bisher müsse die Caritas solche Maßnahmen in großem Umfang aus Eigenmitteln des Verbandes oder des Bistums finanzieren.

Beim abschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten der Tagespflege berichtete Einrichtungsleiterin Monika Laumann den SPD-Politikerinnen und Politikern über die vielfältigen Möglichkeiten, wie hier täglich bis zu 20 Tagesgäste Gemeinschaft und neue Lebensqualität erfahren.

Kreis-SPD dankt der Feuerwehr Straelen

Kreis-SPD dankt der Feuerwehr Straelen

Der Waldbrand in Straelen am ersten Augustwochenende war auch für erfahrene Feuerwehrleute ein nicht alltäglicher Einsatz. SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks, Norbert Killewald (Vorsitzender SPD Kreis Kleve) und Joachim Meyer (Vorsitzender SPD Straelen) besuchten die Freiwillige Feuerwehr Straelen am Standort Herongen, um sich dort bei den am Einsatz beteiligten Kräften zu bedanken und sich von den Geschehnissen berichten zu lassen. Bei den eindrücklichen Schilderungen zeigte sich, dass vor allem die gut funktionierende Kreis- und Landesgrenzen überschreitende Zusammenarbeit verhinderte, dass der Brand noch wesentlich schlimmere Auswirkungen gehabt hat. Die Feuerwehrleute regten an, dass auch der Kreis Kleve ein schlüssiges Konzept für vergleichbare Großschadensfälle erarbeitet, damit künftig ein noch schnelleres Handeln möglich ist.

„Es ist nicht auszuschließen, dass dieser heiße und trockene Sommer nur der erste von vielen in den kommenden Jahren gewesen ist. Somit steigt die Gefahr, dass wir es zukünftig häufiger mit Wald- oder Flächenbränden zu tun haben werden. Ein Handbuch, in welchem zum Beispiel auf den ersten Blick ersichtlich ist, welche Unternehmen oder Privatleute Hilfsmittel schnell und unbürokratisch zur Verfügung stellen können, ist ein wichtiger Schritt, um den Einsatzkräften die Arbeit zu erleichtern und potentiell verheerende Brände im Keim zu ersticken“, so Hendricks.

Foto: Lena Maria Wagner

Barbara Hendricks und Thorsten Rupp im Gespräch über hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum

Barbara Hendricks und Thorsten Rupp im Gespräch über hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum

Vor kurzem besuchten die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks und SPD-Kreistagsmitglied Thorsten Rupp Hausarzt Peter Dageförde in seiner Praxis in Emmerich-Vrasselt, um sich mit ihm über Lage der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum auszutauschen. Herr Dageförde, der seine Praxis seit 1994 betreibt, berichtete aus seinem Alltag zwischen Sprechstunden, Hausbesuchen und bürokratischen Hindernissen und gab den beiden Politikern wichtige Hinweise aus der Perspektive eines Akteurs mit auf den Weg, mit welchen Schritten die Arbeit der Hausärzte erleichtert werden kann und welche Maßnahmen notwendig sind, um die Arbeit wieder attraktiver zu machen und dem Ärztemangel auf dem Land Einhalt zu gebieten.

Foto: Lena Maria Wagner

Den Europäischen Gedanken stärken – Bund beteiligt sich an der Finanzierung der Errichtung eines Besucherzentrums auf der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn mit 825.000 Euro

Den Europäischen Gedanken stärken – Bund beteiligt sich an der Finanzierung der Errichtung eines Besucherzentrums auf der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn mit 825.000 Euro

Rund 20 Kilometer von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt liegt die Kriegsgräberstätte Ysselsteyn. Sie ist der einzige deutsche Soldatenfriedhof in den Niederlanden und gehört zu den größten der Welt. Schon seit Jahren bemüht sich die Stiftung „Vrienden van Ysselsteyn“ um finanzielle Unterstützung zum Bau eines Besucherzentrums für Seminare und Veranstaltungen. Aus diesem Grund ist bereits zu Beginn des Jahres 2018 Bürgermeister Ulrich Francken in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) für die Gemeinde Weeze an Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, herangetreten. Gemeinsam mit der niederländischen Stiftung „Vrienden van Ysselsteyn“ hat er für die Unterstützung des Projektes geworben, dessen Umsetzung schon seit vielen Jahren an der fehlenden Beteiligung von deutscher Seite scheitert.

Nun ist es Barbara Hendricks gelungen, den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zu überzeugen, dass sich die Bundesrepublik an der Finanzierung beteiligt. Die Politikerin wie auch die niederländischen Partner vor Ort sind von der Bedeutung der Jugendarbeit für Frieden und Aussöhnung in Europa überzeugt. Insgesamt betragen die Baukosten 2,7 Millionen Euro. Etwa 70 Prozent sollen von niederländischer Seite kommen. So hat die Provinz Limburg Fördermittel in Höhe von 700.000 Euro in Aussicht gestellt – die Gemeinde Venray 350.000 und der niederländische Veteranen-Fond ebenfalls 700.000 Euro. Deutschland wird sich in den Jahren 2018 und 2019 mit insgesamt 825.000 Euro beteiligen. Die Kosten für den laufenden Betrieb wird der VDK tragen.

„Sinn und Zweck eines solchen Besucherzentrums ist die Völkerverständigung. Schließlich sind in Ysselsteyn, das in direkter Nachbarschaft zum Kreis Kleve liegt, über 30.000 überwiegend deutsche Kriegstote bestattet. Die geplante Begegnungsstätte bietet einen würdigen Rahmen für die Erinnerungskultur und kann einen wertvollen Beitrag leisten, insbesondere bei Jugendlichen die deutsch-niederländischen Beziehungen weiter zu festigen. Schülerinnen und Schüler der Karl-Kisters-Realschule in Kleve nehmen mit Unterstützung der Kisters-Stiftung schon seit vielen Jahren an entsprechenden Veranstaltungen teil. Nach zahlreichen Gesprächen in den letzten Monaten, bin ich froh, mitteilen zu können, dass der Bund hier seiner Verantwortung gerecht wird“, erläutert Barbara Hendricks.

(Foto: Matthias Pätzold / pixelio.de)