Das neue zentrale Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das neue zentrale Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Gerne möchte ich Ihnen das neue zentrale Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vorstellen. Es ist seit Ende Juni 2018 unter der Adresse www.familienportal.de erreichbar. Familien finden hier zuverlässig und gut erklärt alle wichtigen Informationen zu staatlichen Leistungen, die sie in ihrem Alltag unterstützen. Das sind finanzielle Leistungen wie Elterngeld oder Kindergeld, aber auch Regelungen wie Elternzeit oder Mutterschutz.

Neu ist, dass sich das Familienportal an den unterschiedlichen Lebenslagen von Familien, wie zum Beispiel „Kinder und Jugendliche“ oder „Familie und Beruf“ orientiert und so aufgebaut ist, dass Nutzerinnen und Nutzer die gewünschte Information mit nur wenigen Klicks finden. Dadurch gelangen sie schneller zu passgenauen Informationen. So hilft das Familienportal auch, wenn noch gar nicht klar ist, welche Leistungen überhaupt in Frage kommen. Großen Wert wurde darauf gelegt, die zum Teil komplexen Sachverhalte in leicht verständlicher Sprache darzustellen.

Die beliebten Online-Services des BMFSFJ wie der Kinderzuschlagscheck oder der Elterngeldrechner sind ab sofort über das Familienportal abrufbar. Der Elterngeldrechner verfügt nun über weitere Funktionen, wie z. B. die Berücksichtigung von Minijobs. Auch das Infotool Familienleistungen ist in das Familienportal integriert und zusätzlich über die eigene Adresse www.infotool-familie.de erreichbar. Diese Tools helfen schnell und unkompliziert einen möglichen individuellen Anspruch auf Familienleistungen zu ermitteln oder diesen zu berechnen. Wo diese Leistung anschließend beantragt werden kann, zeigt die umfangreiche “Beratung-vor-Ort-Suche”. Durch Eingabe ihrer Postleitzahl finden Familien die Stelle, wo sie Leistungen beantragen können sowie weitere Unterstützungsangebote ganz in ihrer Nähe.

Das Familienportal löst den seit 2005 bestehenden Familien-Wegweiser als Service- und Informationsportal des BMFSFJ ab und wird das zentrale Portal für Familien in Deutschland sein. Das Portal soll künftig weiter ausgebaut werden, damit Familien nicht nur alle Informationen bekommen, die sie brauchen, sondern ihre Familienleistungen auch direkt über das Portal beantragen können.

Schülerinnen und Schüler der Gustav-Adolf-Hauptschule besuchten Barbara Hendricks in Berlin

Schülerinnen und Schüler der Gustav-Adolf-Hauptschule besuchten Barbara Hendricks in Berlin

19 Schülerinnen und Schüler der Gustav-Adolf-Hauptschule Goch besuchten auf Einladung von Barbara Hendricks den Deutschen Bundestag. Dort nahm sich die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve eine ganze Stunde Zeit, um sich den Fragen der Jugendlichen zu stellen. So berichteten die Schülerinnen und Schüler über ihre Erlebnisse in Berlin, ihre Zukunftspläne und den Umzug ihrer Schule von Pfalzdorf nach Goch, der nach den Sommerferien ansteht.

Zentral untergebracht in Friedrichshain unternahmen die Neuntklässler spannende Ausflüge in ganz Berlin. Mit zum bunten Programm gehörte neben einem Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer und der Blue Man Group auch eine Bootstour über den sommerlichen Wannsee. Die Schülerinnen und Schüler, von denen viele das erste Mal in Berlin waren, zeigten sich begeistert von der Bundeshauptstadt. Nur das Hotel-WLAN ließ zu wünschen übrig, wie die Jugendlichen lächelnd berichteten.

Bevor die Gruppe zur Besichtigung der Reichtagskuppel aufbrach, ging die SPD-Abgeordnete aber noch einmal auf die Berufswünsche der Schülerinnen und Schüler ein und wies eindringlich darauf hin, dass besonders in den Bereichen Bau und Handwerk dringend gute Leute gebraucht werden – Branchen, die gute Zukunftsperspektiven für junge Menschen bieten.

(Foto: Christian Tysl, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Gustav-Adolf-Hauptschule Goch mit Barbara Hendricks im Deutschen Bundestag)

Für ein Meeresschutzgebiet im Weddellmeer der Antarktis

Das Weddellmeer ist das größte antarktische Meer auf der Südhalbkugel der Erde. Allein auf dem Meeresboden leben rund 14.000 verschiedene Tierarten, die nur dort überlebensfähig sind. Die besonders hohen Krill- und Fischvorkommen ziehen aber nicht nur zahlreiche Meeressäugetiere an. Weil sich Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren in den Industrienationen immer größerer Beliebtheit erfreuen, bedrohen internationale Fischfangflotten zunehmend das dortige Ökosystem. Die Europäische Union hat deshalb bei der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) beantragt, das Weddellmeer als Meeresschutzgebiet auszuweisen. Es wäre das bislang größte Meeresschutzgebiet der Erde. Im Oktober wird auf der CCAMLR-Jahrestagung darüber verhandelt. Den Vorschlag dazu bereitete maßgeblich das Bundesumweltministerium unter der Leitung von Bundesministerin a.D. Barbara Hendricks vor. In einem gemeinsamen Antrag mit der CDU/CSU- der FDP- und der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen unterstützte die SPD-Bundestagsfraktion im Bundestag diese Woche die internationalen Bemühungen der Bundesregierung. Diese ist aufgefordert, sich für eine bald mögliche Annahme des Weddellmeeres als Schutzgebiet einzusetzen und sicherzustellen, dass, gemeinsam mit den internationalen Partnern, ein System zur regelmäßigen Überprüfung der Einhaltung implementiert wird.

Hendricks und Schiefner konkretisieren Forderungen zur Bahnstrecke Düsseldorf-Kleve

Wege, wie die Bahnstrecke Düsseldorf – Kleve (RE 10 – „Niers-Express“) modernisiert werden kann, zeigen die Bundestagsabgeordneten Dr. Barbara Hendricks und Udo Schiefner auf. Gemeinsam mit weiteren Parlamentariern und Vertretern der Region hatten sie ihre Forderung gegenüber den relevanten Entscheidungsträgern vorgebracht. Die dabei geforderte nachhaltige Verbesserung der Bahnstrecke unterstützen die SPD-Politiker ausdrücklich. Hendricks und Schiefner bringen aber deutlich weitergehende Lösungsansätze ins Spiel.

Die Elektrifizierung der gesamten Strecke sei zwar wünschenswert, zukunftsweisender sei es jedoch, z.B. auf Brennstoffzellenzüge zu setzen. „In Niedersachen werden bereits vierzehn Wasserstoffzüge beschafft. Sie sind leise, emissionsarm und erfordern keine aufwendige und teure Installation von Oberleitungen. Bund und Land geben Gelder dazu“, erläutert Hendricks. „Spätestens 2025 könnten wir dies durchsetzen. Dann werden nämlich die Fahrleistungen neu ausgeschrieben und die Verkehrsträger sollten dann den Einsatz solcher Züge zur Bedingung machen.“

„Wir dürfen nicht vergessen, dass der Streckenabschnitt Kleve/Geldern zwar bis ´45 zweigleisig ausgebaut war, ein Ausbau jetzt aber einem Neubau gleich käme. Alle heutigen Normen, wie der Gleisabstand, wären einzuhalten, das total überalterte Signal- und Weichenwerk müssten erneuert werden und ein komplettes Baurechtsverfahren wäre durchzuführen. Bei der dichten Bebauung in den Städten ist das nicht umsetzbar, schon gar nicht in naher Zukunft“, zweifelt Schiefner.

Ein kompletter zweigleisiger Ausbau der Strecke Geldern-Kleve erscheint den Bundestagsabgeordneten daher kaum zu realisieren. Hohe Kosten und fehlende Flächen auf den Stadtgebieten Gelderns, Kevelaers und Gochs sprächen dafür, Abschnitte in unbewohntem Gebiet zu prüfen. Das bisherige Gleis muss dadurch entlastet und eine mindestens halbstündige Taktung garantiert werden.

Zwischen virtueller Realität und modernster Tumordiagnostik – Barbara Hendricks besucht Unternehmen aus Goch-Kessel in Berlin

Zwischen virtueller Realität und modernster Tumordiagnostik – Barbara Hendricks besucht Unternehmen aus Goch-Kessel in Berlin

Auch in diesem Jahr bietet der Innovationstag Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums wieder umfassende Einblicke in den mittelständischen Ideenreichtum – von neuen Bau- und Produktionstechnologien bis zur Gesundheitsforschung und intelligenten Medizintechnik werden hier Weltneuheiten in zentralen Zukunftsfeldern gezeigt.

Mit dabei ist auch das Gocher Unternehmen „Heidepflanzen Peter de Winkel“, welches sich auf die Entwicklung frostresistenter Glockenheide Sorten spezialisiert hat. So ist das Unternehmen imstande, die Pflanzen mit einem extrem niedrigen Energieaufwand zu kultivieren und so einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Anbau zu leisten. Bei hochsommerlichen Temperaturen besuchte Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, Vertreter des Unternehmens und machte sich ein Bild von den innovativen Produkten aus ihrer Heimat. „Es freut mich sehr, wie viele spezialisierte Mittelständler auch aus technologischen Nischen eine Förderung erhalten, um ihre Produkte erfolgreich auf den Markt zu bringen. Das zeugt von großer Innovationskraft, die auch die entsprechende Anerkennung erhält. Dass auch ein Unternehmen vom Niederrhein auf dem ‚Zukunftsfestival‘ ausstellt, macht mich natürlich besonders stolz“, so Barbara Hendricks.

(Bild: Christian Bornhake, Züchter bei Heidepflanzen Peter de Winkel mit Barbara Hendricks bei der Präsentation des Unternehmens)