Familien sind die wahren Leistungsträgerinnen unserer Gesellschaft. Darum verbessern wir die finanzielle Situation von Familien, indem wir ihre verfügbaren Einkommen stärken. Ab dem 1. Juli 2019 steigt das Kindergeld um 10 Euro pro Kind und Monat und der steuerliche Kinderfreibetrag wird erhöht. In den Jahren 2019 und 2020 erhöhen wir den Grundfreibetrag und gleichen die „kalte Progression“ aus, damit mehr Netto zur Verfügung steht. Durch diese Maßnahmen werden Familien, insbesondere Familien mit geringen und mittleren Einkommen, um insgesamt 9,8 Mrd. Euro entlastet. Das ist sozialdemokratische Politik für ein solidarisches Land.

DAS HABEN WIR ERREICHT: Die Unterstützung und Stärkung von Familien ist für uns wichtig, denn Familien sind die wahren Leistungsträgerinnen unsere Gesellschaft. Damit Kinder die besten Chancen für ihre Zukunft haben, unterstützen wir Eltern ihren Kindern dabei unter die Arme greifen zu können. Insbesondere für Familien mit geringen und mittleren Einkommen ist die finanzielle Entlastung wichtig. Deshalb verabschieden wir zügig mit dem Familienentlastungsgesetz ein erstes Gesetzespaket, um die Besserstellung von Familien zu erreichen. Darin enthalten sind folgende Maßnahmen:

  • Ab dem 1. Juli 2019 wird das Kindergeld um 10 Euro pro Kind und Monat erhöht. Zusätzlich wird der steuerliche Kinderfreibetrag angepasst (2019 und 2020 um jeweils 192 Euro).
  • Der Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer wird in den Jahren 2019 um 168 Euro und 2020 um 240 Euro erhöht.
  • Ab 2019 wird die „kalte Progression“ ausgeglichen, damit Lohnsteigerungen bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ankommen.

DAS BEDEUTET: Insgesamt werden Familien ab dem nächsten Jahr durch diese Maßnahmen um rund 9,8 Mrd. Euro entlastet. So steigen die verfügbaren Einkommen, insbesondere bei den unteren und mittleren Einkommensgruppen.

Zur kalten Progression: Oft steigt die Kaufkraft trotz Lohnzuwächsen aufgrund der Inflation nicht. Trotzdem wird wegen des höheren Lohns ein höherer Steuersatz angesetzt. Die Steuerbelastung steigt und die Kaufkraft nimmt trotz Lohnsteigerung real ab. Das ist ungerecht. Die SPD setzt sich dafür ein, dass die Lohnzuwächse bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ankommen.

 

Zwei Modellrechnungen veranschaulichen die Entlastungen konkret:

Eine Erzieherin mit zwei Kindern und einem jährlichen Bruttoeinkommen i.H.v. 31.608 Euro wird 2019 um 288 Euro (3,51 Prozent) und 2020 um 431 Euro (5,28 Prozent) bessergestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein verheiratetes Paar (Kassiererin und Bäcker) mit zwei Kindern und einem jährlichen Bruttoeinkommen i.H.v. insgesamt 42.372 Euro wird 2019 um 461 Euro (6,41 Prozent) und 2020 um 707 Euro (9,88 Prozent) bessergestellt.