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30.08.10

Fünfter deutsch-französischer Parlamentspreis wird vergeben - Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert


Der Deutsche Bundestag und die Assemblée nationale verleihen alle zwei Jahre für wissenschaftliche Arbeiten, die zu einer besseren gegenseitigen...

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18.08.10

Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert
Gesetzliche Quote muss eingeführt werden


Frauen in Deutschland sind in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. Auch neun Jahre freiwillige Vereinbarung haben an der Situation...

13.06.10

6 Monate Wehrpflicht ist keine Lösung
Verkürzung der Wehrpflicht schadet nur


Die Allgemeine Wehrpflicht hat sich bewährt. Sie steht dafür, dass sich unsere Gesellschaft in ihrer gesamten sozialen Breite und den...




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Sprung zum SeitenanfangSteuer gegen Armut. Eine gute Idee?

 

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Praktikum an einer Tankstelle in Goch



An einer Praktikumsaktion für Bundestagsabgeordnete des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), nahm die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete jetzt zum dritten Mal als Praktikantin teil.

Im vorletzten Jahr bewies Dr. Barbara Hendricks im Gartenbau ihren „grünen Daumen“ und absolvierte ein Kurzzeitpraktikum in einer Baumschule in Pfalzdorf. Im vergangenen Jahr konnte sie als SPD-Bundesschatzmeisterin bei einem Versicherungsmakler in Rheurdt ihre Erfahrungen als Finanz- und Wirtschaftsexpertin einbringen.

Von den 17 beteiligten Branchen war Dr. Barbara Hendricks diesmal in der Tankstellen-Branche bei der Firma Kuttenkeuler in Goch, zugehörig zum Bundesverband Freier Tankstellen und Unabhängiger Deutscher Mineralölhändler e.V. (bft), tätig.

Als „Praktikantin“ half Barbara Hendricks in bft-Berufskleidung bei der jüngst eröffneten Tankstelle in Goch beim Pächterehepaar Felix und Marlies Röder aus, wusch ein Kraftfahrzeug, betankte und bediente die Kunden am Kassenarbeitsplatz. Beeindruckt zeigte sie sich vom Kassenterminal, das im Falle von Alkohol- oder Zigarettenkäufen automatisch darauf hinweist, dass eine Altersabfrage zu erfolgen hat.

Barbara Hendricks MdB machte ein Praktikum an einer Tankstelle in Goch;.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Gespräch mit bft-Hauptgeschäfsführer Axel Graf Bülow und dem Kuttenkeuler-Geschäftsführer Carsten Müller sprach Barbara Hendricks über den nur 3 ½ monatigen Umbau und die Vergrößerung der Verkaufsfläche von 46 auf 250 m2 sowie die Umstellung auf den E10 Kraftstoff, bei dem Normal- und Superbenzin statt einem Ethanolanteil von 5% (E5) einen Anteil von 10% haben werden.

Barbara Hendricks’ Resümee des diesjährigen BDWi-Praktikums fällt positiv aus: „Die Arbeitsatmosphäre war gut, ich habe mich als Praktikantin wohl gefühlt. Es ist schon erstaunlich, dass nach nur einer Woche die Umsatzzahlen erneut auf der Höhe liegen, wie vor knapp einem Vierteljahr vor der Schließung. Die Arbeit an der Kasse war für mich Neuland, doch ich bin mir sicher, dass abends die Kasse stimmte“, so Hendricks abschließend.

 

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Tourismuswirtschaft im Kreis Kleve

Zum Ende der Sommerpause besuchte ich jetzt drei verschiedene Stationen im Kreis Kleve, um mich über das Thema „Tourismus im Kreis Kleve“ vertieft zu informieren. Neben dem Gelderner Hotel See Park Janssen besuchte ich das Hotel de Poort in Goch und führte anschließend ein Gespräch mit dem Kreiswirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers zur Erörterung von Chancen und Perspektiven der Tourismus-Wirtschaft im Kreis Kleve.

Barbara Hendricks informiert sich über die Tourismuswirtschaft im Kreis Kleve;.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Gespräch mit dem Kreiswirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers, der als Leiter der Wirtschaftsförderung die regionale Koordinationsstelle für Tourismus im Kreis verantwortet, waren wir uns schnell einig: Der Tourismus ist zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor im Kreis Kleve geworden. Man hat gelernt, mit dem Tourismus zu arbeiten, touristisch zu denken, so dass man in der Tourismus-Branche gut aufgestellt ist. Hans-Josef Kuypers belegte dies anhand statistischen Zahlenmaterials: Die Zahl der Übernachtungen hat sich von 1989 bis 2009 mehr als verdreifacht – von 294.000 auf 830.000. Der Umsatz im gesamten Hotel- und Gastgewerbe beträgt rund 182 Millionen Euro. Hinzu kommen noch die Übernachtungen in den Ferienwohnungen und Privatzimmern, die nicht im Umsatz erfasst sind. Die Gesamtzahl der Beschäftigten im Tourismus liegt bei knapp 2000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sowie 3500 Aushilfskräften.

Anziehungspunkte für örtlichen Tourismus stellen u.a. das Wunderland Kalkar, Schloss Moyland, das Museum Kurhaus in Kleve oder auch der Wallfahrtsort Kevelaer dar. Auswirkungen haben zudem die Düsseldorfer Messe und der Airport Weeze. Einen wichtigen touristischen Faktor spielen neben den Golfern und den Paddlern speziell die Radler. Der Fahrrad-Tourismus rollt. Der Niederrhein und das Münsterland gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Radregionen in Nordrhein-Westfalen. Davon profitieren auch die Hotels und Gaststätten im Kreis Kleve.

Einst sprach man vom ‚schlafenden Riesen Niederrhein‘ bezogen auf den Tourismus. Es hat lange gedauert, bis der Tourismus im Kreis Kleve tatsächlich den Stellenwert erreicht hatte, den er heute hat und dazu haben ganz viele beigetragen. Die Anbieter selbst, die Gastronomen und die Hoteliers, die ihre Chancen neu gesehen und neu entwickelt haben und folglich investierten und bereit waren, neue Wege zu gehen – und so Erfolg hatten.


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