Wären die Herrschaften aus der Union vielleicht so freundlich, endlich zu kapieren, dass eine Frau Steinbach nichts – aber auch rein gar nichts! – im Rat der “Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung” zu suchen hat? Die Stiftung ist – wie der Name ja sogar möglicherweise schön verrät? – ein Projekt der VERSÖHNUNG. Und jetzt, lieber Herr Seehofer & Co., halten Sie Ihre Überraschung zurück, wenn ich Ihnen verrate, dass es Menschen – und zwar nicht nur in Polen! – gibt, die die Besetzung des Rates der “Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung” mit einer Frau, die noch im Jahre 1991 gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze zwischen Deutschland und Polen gestimmt hat, für …sagen wir ‘mal…”wenig geeignet” halten für diesen Posten.
Es wäre jetzt wohl endlich angebracht, dass Frau Merkel zur Abwechslung einmal wenigstens so tut, als habe sie als Bundeskanzlerin und CDU-Parteivorsitzende auch in den eigenen Reihen etwas zu sagen und ein Machtwort spricht: Frau Steinbach wird kein Mitglied des Stiftungsrates, Feierabend!
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