Kaum ist der Wirbel um das angestrebte Parteiausschlussverfahren gegen das Grünen-Mitglied Friedrich Förster wegen angeblicher Missachtung gesellschaftlicher Hygiene-Etiketten abgeflaut, geht es bei den Grünen im Kreis Kleve schon wieder um die Wurst. Diesmal wörtlich.
Erst in der vergangenen Woche hat der Parteitag der Kreis Klever Grünen beschlossen, dass zukünftig auf Parteiveranstaltungen nur noch vegetarische Kost serviert werden soll – nun rudert man schon wieder zurück: Der Schinken darf nun doch auf die Schnittchen. Natürlich aus artgerechter Tierhaltung. Ein gänzliches Verbot von Fleisch- und Wurstwaren auf Parteiveranstaltungen laufe den Zielen grüner Politik zuwider, wie Bruno Jöbkes, neuer Vorsitzender der Kreis Klever Grünen, erklärt. Na dann Mahlzeit!
Ein Schelm, wer nun mutmaßt, diese überraschende Kehrtwende in der „grünen Ernährungspolitik“ könne damit zusammenhängen, dass die Partei mit Bruno Jöbkes ausgerechnet den Geschäfts-führer der Großschlachterei Thönes aus Wachtendonk zum Vorstandsvorsitzenden gekürt hat.
Wie wärs, liebe Grüne, wenn Ihr Euch ‘mal wieder um Politik kümmern würdet?

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