Rede von Dr. Barbara Hendricks auf dem SPD-Parteitag in Dresden

Mittwoch, 18. November 2009 von Barbara Hendricks

Barbara Hendricks Rede als Text

Vorwärts!

Dienstag, 17. November 2009 von Barbara Hendricks

Der Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Dresden war ein Aufbruch und der Startschuss für einen gelungenen Neuanfang. Nicht mehr und nicht weniger.

Mit Sigmar Gabriel haben wir nun einen Vorsitzenden, der kein Blatt vor den Mund nimmt, der Wahrheiten gerade heraus ausspricht, der mutig neue Wege gehen wird, um die SPD zu ihrer alten Stärke zurückzuführen.

Auch über mein Wahlergebnis als Schatzmeisterin habe ich mich sehr gefreut. 90,2 % der Delegierten schenkten mir ihre Stimme und damit ihr Vertrauen. Das ist ein gutes Gefühl und gibt mir Kraft für die kommenden Jahre.

Und diese Kraft werde ich brauchen. Genauso wie alle anderen Mitglieder der Parteispitze. Genauso wie alle anderen Genossinnen und Genossen in ganz Deutschland – vom Ortsverein bis zum Parteivorstand.
Denn, wie auch Sigmar Gabriel zu Recht sagte: Die eigentliche Arbeit kommt jetzt auf uns zu. Dresden hat auch gezeigt: Zu neuer Stärke kommen wir nur, wenn alle mit anpacken, sich beteiligen, wenn wir hart an der Sache diskutieren, dabei Vereine vor Ort, Initiativen, Gewerkschaften, Verbände, Kirchen und viele mehr mit einbeziehen und dabei unsere gemeinsamen Ziele und Werte in Blick behalten. Das wird anstrengend, aber dies ist nicht das erste Tal, das die Sozialdemokratie in ihrer fast 150jährigen Geschichte durchschreiten muss. Die Arbeit der kommenden Jahre wird sich lohnen!

Und ganz in diesem Sinne gehen auch wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Kreis Kleve die ersten Schritte. Offen und ungeschminkt waren die Diskussionen auf dem Parteitag. Wir haben über Fehler der Vergangenheit gesprochen, aber vor allem auch über unsere Aufgaben in der Zukunft. Und gleiches werden wir hier vor Ort im Januar auf einer Mitgliedervollversammlung der Kreis Klever SPD tun.

Gemeinsam wollen wir die SPD wieder zu neuer Stärke führen. Dresden hat gezeigt: Wir können das schaffen – und wir werden das schaffen!

Die Sozialdemokratie wird nämlich gebraucht in Deutschland, damit die soziale Demokratie nicht kaputt geht. Oder erwartet irgend jemand ernsthaft, dass die schwarz-gelbe Koalition einfach so weitermacht, als wenn wir Sozialdemokraten noch in der Regierung wären? Frau Merkel ist eben nicht sozialdemokratisiert, sondern sie führt die demokratische Rechte an. Die Unterschiede werden immer deutlicher!

 
27.September Barbara Hendricks wählen!

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